Was Käufer von Jahreswagen beachten sollten!

Käufer, die einen neuen aber keinen Neuwagen kaufen möchten, haben eine Alternative. Zu dieser gehört der Erwerb eines Jahreswagens. Diese Fahrzeuge werden entweder als Personenkraftwagen oder als Transporter angeboten. Sie wurden vor maximal zwölf Monaten zugelassen. Das ergibt sich aus den Fahrzeugscheinen, die die genauen Daten der Anmeldungen bescheinigen. Neben den Erstzulassungen müssen die Herstellungszeitpunkte in Ausnahmefällen beachtet werden.

Von wem kann der Interessent seinen Jahreswagen erwerben? Einige Autohersteller bieten ihren Betriebsangehörigen Neuwagen aus ihren aktuellen Produktionen an. Diese werden aus steuerlichen Gesichtspunkten mit attraktiven Rabatten an die Mitarbeiter verkauft. Ruheständler profitieren in vielen Fällen ebenfalls von diesen Angeboten. Sie fahren ihre Pkws für die ersten zehn bis zwölf Monate. Dann verkaufen sie ihre Autos an einen dritten Interessenten. Die Angehörigen des Unternehmens erwerben daraufhin wieder ihre Neuwagen des neuen Jahrgangs. Diesen können sie günstig finanzieren, da sie neben den aktuellen Rabatten die Erlöse für den Verkauf ihrer Wagen einsetzen. Die Sonnleitner GmbH & Co KG bietet Ihnen hier viele Möglichkeiten.

Einige hergestellte Fahrzeuge werden erst nach mehreren Monaten als Neuwagen an die Mitarbeiter des Automobilherstellers verkauft. Diese Frist darf maximal zwölf Monate betragen, damit der Wagen als Neuwagen eingestuft wird. Ab dem Zeitpunkt der Übergabe an den Mitarbeiter läuft eine weitere Frist von maximal einem Jahr. Bis zu deren Ablauf ist es dem Betriebsangehörigen erlaubt, seinen Neuwagen als Jahreswagen anzubieten. Unternehmen, die ihre Geschäftsfahrzeuge nicht leasen, trennen sich nach kurzer Zeit von ihren Autos, um Neuwagen anzuschaffen. Hier können die Interessenten ebenfalls ihre Wagen erwerben.

Der Jahreswagen ist jedoch eine rechtlich verbindliche Bezeichnung, die nicht für jedes Fahrzeug benutzt werden darf. Der Gesetzgeber will auf diese Weise verhindern, dass ältere Fahrzeuge als Wagen im Handel verkauft werden. Die Rechtsprechung sieht in dieser Bezeichnung zudem eine Beschaffungsvereinbarung. Der Verkäufer gibt damit sein Versprechen ab, dass der Käufer per Gericht durchsetzen kann. Das gilt auch für einen Schadensersatz. Auf diesen hat der Kunde einen Anspruch, wenn es sich nicht um einen Jahreswagen, sondern um ein älteres Fahrzeug handelt.

Liegt ein Sachmangel vor, da der erworbene Pkw die Kriterien des Neuwagens nicht erfüllt, so stehen dem Käufer die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche zu. Stellt sich heraus, dass der Erwerber keinen Neuwagen bekam, kann er vom Verkäufer entweder eine Reparatur oder aber ein vergleichbares Fahrzeug verlangen. Der Tatbestand des irreparablen Mangels konzentriert den Anspruch auf einen anderen Wagen, der jedoch den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Der Gesetzgeber grenzt diese Möglichkeiten ein. Käufer müssen hierfür ihre Jahreswagen bei gewerblichen Händlern erwerben. Ferner müssen in diesen Fällen genügend Fahrzeuge des gleichen Typs und Jahrgangs auf dem freien Markt zur Verfügung stehen. Handel es sich um ein Modell, das nur in sehr begrenzter Stückzahl verfügbar ist, greift diese Vorschrift nicht. Alternativ nimmt der Käufer das Rücktrittsrecht, die Kaufpreisminderung oder den Schadensersatz in Anspruch.


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